Huawei mit 21,6 Prozent mehr verkauften Smartphones im ersten Quartal

Huawei hat die Unternehmenszahlen für die ersten drei Monate 2017 veröffentlicht und kann dabei vor allem auf steigende Zahlen bei den Verkäufen verweisen. So wurden im ersten Quartal 2017 34,55 Millionen Smartphones verkauft, das sind 21,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Zum Vergleich: Apple verkaufte im gleichen Zeitraum etwa 50 Millionen Geräte und musste sogar einen leichten Rückgang hinnehmen – Huawei holt also auf.

Allerdings ist das Wachstum weltwelt nicht gleich verteilt. Es gibt Märkte und Länder, in denen Huawei das Wachstum verdoppeln konnte, in Europa dagegen wurde nur etwa 10 Prozent mehr Geräte verkauft. Wobei das „nur“ hier natürlich mit der Einschränkung versehen werden muss, dass viele andere Unternehmen über solche Wachstumsraten sehr erfreut wären.

„Wir freuen uns über die steigende Markenbeliebtheit von HUAWEI sowie unserer Produkte. Im  ersten Quartal 2017 konnte die HUAWEI CBG so die Position im High-End Segment weiter festigen“, sagt Richard Yu, CEO der HUAWEI Consumer Business Group. „Künftig werden wir uns weiter darauf konzentrieren, unseren Kundenservice zu verbessern und unsere Präsenz in den Bereichen Sales, Retail, Branding, Marketing, Service und weiteren Sektoren auszubauen. Unser Ziel ist es, unsere Geschäfte zu optimieren und die Kundenzufriedenheit zu steigern.“

Der Marktanteil stieg durch die guten Verkaufszahlen auf fast 10 Prozent (9,8 Prozent) weltweit.

Unklar ist, wie sich der Anstieg der Verkäufe finanziell auswirkt. In 2016 hatte Huawei trotz hoher Verkaufzszahlen den Gewinn nur im 0.4 Prozent steigern können. Hohe Kosten für die Produktion und für die Entwicklung neuer Geräte hatten hier das Geschäft etwas verhagelt. In 2017 wollte man gerade im Bereich der Kosten besser wirtschaften. Ob das geklappt hat und sich schon Auswirkungen zeigen, ist aber noch nicht klar.

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